Im Kanu auf dem Yukon

Von den Quellseen bis zur Beringsee

Leinen los!

Puh. Nach drei anstrengenden Herumorganisier-Tagen in Fairbanks und Kurzzeit-Nervösität werde ich heute abend das Boot in Circle zu Wasser lassen. Es hat übrigens noch keinen Namen…

Mike, den ich vor zwei Jahren kennengelernt habe, wird mich in Begleitung seiner Enkelin dahin bringen. (siehe Eintrag „Roadtrip – Teil I) – die beiden machen dann ein kleines Camping-Wochenende daraus. Nachdem ich kurzfristig nervös geworden bin, weil er sich seit einer Woche nicht gemeldet hat (ich hätte schön blöd aus der Wäsche geguckt wenn das mit seinem „Ride“ nicht funktioniert hätte), ist er gestern (Freitag) direkt am Hostel vorbeigekommen und hat mich direkt zu einer lokalen Craft-Brewery (Hoodoos) hingeschleppt… hier gibt es ein gutes IPA. Kontakte sind einfach Gold wert!

Als ich das letzte mal in Circle war, bin ich „achtkantig“ aus der lokalen Supermarkt-Tankstelle geflogen: Es war kurz nach dem WM-Halbfinale gegen Brasilien. Nachdem ich rausgefunden hatte, dass das Halbfinale mit sage und schreibe sieben zu eins gegen Brasilien gewonnen wurde, musste ich mir bei youtube unbedingt die Tore angucken… leider hatte ich durch diese Aktion das Datenkontingent der Familie gesprengt, was sehr schnell aufgefallen ist. (Ich bin natürlich nicht rausgeflogen, ich habe nur einen deutlichen „Hinweis“ bekommen.)
Fussball wird es für mich diesmal allerdings nicht geben. Ich möche zwar Ft.Yukon wieder ansteuern, aber das Achtelfinale zu sehen wird nicht funktionieren (das Finale der WM 2014 konnte ich damals dort sehen 🙂 ).

Langsam steigt die Anspannung!

Ich möchte noch kurz Werbung für die von mir eingerichtete Spendenaktion machen: Auf der rechten Seite seht Ihr ein Bild von der Kampagne „Fühlen lassen“ der DKMS, die mich sehr berührt hat (siehe Eintrag „Wenn Aufgeben keine Alternative ist“). Anders als hier auf meiner Tour gibt es für Blutkrebs-Patienten nicht einfach so eine Ausstiegsmöglichkeit. Ich werde daher nach Abschluss der Tour einen Betrag pro von mir gepaddeltem Kilometer (es könnten ca. 1.600-1.700 km werden) an die DKMS spenden. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch ebenfalls dazu begeistern könnt und und auch einen kleinen Betrag (in welcher Form auch immer) spenden mögt. (Und auch, ein wenig Leben auf die Spendenaktionsseite zu bringen.)

3 Responses to “Leinen los!”

  1. Doran Hannes

    Hey Bernd! Klasse dass du das Ding doch noch durchziehst. Ich werde gespannt mitlesen, während ich meine eigene Reise zwecks Arbeitspause unterbrechen musste! Happy paddling!

    Antwort
  2. Tini

    Hab Deinen Abflug völlig verpaßt und war entsprechend überrascht als Birgit meinte: „Bernd ist Dienstag geflogen…“ tse tse tse! Paß auf Dich auf und viel Spaß, wenns dann noch ein erfolgreiches Ende gibt um so schöner! Alles Gute Tini und Familie

    Antwort
  3. Christian Hoge

    Hallo Bernd, ich wünsche dir sehr viel Spaß und tolle Abenteuer.

    Antwort

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